Provinz Sichuan

Tag 9-11: Provinz Sichuan: Chengdu – Leshan – Emeishan – Huanglong Xi

Nach dem Abendflug von Xi’an legen wir in Chengdu (ca. 11 Mio. Einwohner) nur einen kurzen Übernachtungsstop ein und beginnen am nächsten Morgen unsere mehrtägige Fahrt durch die Provinz Sichuan, die im Ausland oft durch den Sichuan Pfeffer und die scharfe Küche bekannt ist. In südwestlicher Richtung fahren wir zuerst nach Leshan und anschließend nach Emeishan, am Fuße des Berges Emei (emei shan).

Zuerst halten wir in Leshan, einer 3,5 Millionen Einwohner zählenden Stadt am Zusammenfluss der Flüsse Min, Dadu und Qingyi. Oberhalb der Flussmündung ragt ein 71m hoher sitzender Buddha – die Attraktion des Ortes – der in den Berg aus Sandstein geschlagen ist. Über eine Treppe kann man den Kollos umrunden, was aber schon bei mäßigem Andrang etwas mehr als eine Stunde in Anspruch nimmt. Von oben hat man auch immer eine Aussicht auf die Flussmündung und die dahinter liegende Stadt.
Neben dem Buddha bietet die Anlage von Leshan aber auch eine sehr interessante Tempelanlage mit beeindruckenden geschnitzten und goldenen Buddha-Figuren, die alleine schon den Besuch wert sind.

Wir übernachten in Emeishan von wo aus wir am nächsten Morgen zum Berg Emei aufmachen.

Der Emei Shan (3099 m) gilt als einer der heiligen buddhistischen Berge Chinas. Er ist von einer Reihe von Klöstern und Tempeln umgeben. Mit dem Bus fährt man auf eine Höhe von ca. 2500m von wo aus man mit einer Seilbahn oder über Treppen zum Gipfel gelangen kann. Auf ca. 2700m durchqueren wir die Wolkendecke und werden auf dem Gipfel mit wolkenfreiem Himmel und toller Fernsicht auf die schneeverschneiten Berge belohnt. Auf dem Gipfel der 1000 Buddhas tront eine riesige, goldene Buddhastatue vor den goldenen Dächern der Tempel. Insgesamt ein Panorama, dass für den Aufstieg belohnt.

Noch ein Wort zu den Eintrittspreisen. China scheint in den letzten Jahren mit zunehmenden Touristenströmen insbesondere seine Kulturerbestätten als lohnenswerte Einnahmequellen entdeckt zu haben und so liegen die meisten Eintrittspreise auf beziehungsweise deutlich über westlichem Standard. An vielen Attraktionen werden mehrere Eintritte fällig, was kompliziert ist ubd teilweise einen Beigeschmack hinterlässt. Am Emei Shan zahlt man unter anderem für Eintritt, Busfahrt zum Berg im „Umweltbus“ und Seilbahn (jeweils pro Richtung) – insgesamt ca. 350 Yuan (45 Euro).

Wir übernachten in Huanglong Xi, einem restaurierten alten Städtchen, 20km südlich von Chengdu, das vor allem bei Nacht durch seine spartanische, Lampion-Beleuchtung sehr reizvoll ist. Am Tag tummeln sich hier die Touristen aus der nahen Stadt.

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